Workshop Block III 13:00 – 14:30 Uhr

Brigitte Köper, Nürnberg, Hueber

In modern language teaching we try and help our students discover the rules of grammar themselves: guided discovery are the magic words. However, many students prefer the traditional approach of the teacher presenting the rules, learning them by heart, and then doing gap-fill exercises.

What is the ideal solution?

In this lively workshop we will have a closer look at different methods of teaching grammar by actively trying out a variety of activities which are based on the latest findings in educational neuroscience.

Come along to this lively workshop and take home a bagful of fresh ideas for grammar activities which are brain-friendly, flexible and attractive for all kinds of learners – and which you can use in your teaching right away! We will look at examples from the Hueber coursebook Go for it!

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Doro Thommes, Aschaffenburg, Hueber

Berufssprachliche Kompetenzen sind gerade hoch im Kurs; besonders seit der berufsbezogenen Deutschsprachförderung (DeuFöV) des BAMF. In jedem Kurs und auf jeder Stufe ist Berufssprache gefragt, ob als eigenständiger Kurs oder im Standardkurs eingebettet. Entsprechend groß ist das Materialangebot: Diese Runde gibt Ihnen einen Überblick über die berufssprachlichen Materialien von Hueber. Ob ergänzend zu Klassikern wie Schritte plus NEU, Menschen oder Sicher!, oder als reiner Berufskurs mit Im Beruf

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Dominika Hryniewicz, Berlin, Klett

Die Sprache ist der Schlüssel zu Integration. Eine gelungene Integration ist mehr als die perfekte Beherrschung grammatikalischer Regeln. Sich zu integrieren bedeutet, mittels der Sprache in eine neue Kultur einzutauchen, diese zu erforschen, um im nächsten Schritt deren einzelne Elemente aufzunehmen und auf diese Weise die eigene kulturelle Identität zu erweitern. Wie man das kreative Potenzial im Klassenraum, das sich aus der Zusammenkunft der Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ergibt, für den Unterricht produktiv nutzen kann, werden wir in diesem Workshop gemeinsam untersuchen.

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Referentin: Jacqueline Sword

Quelles stratégies utiliser pour aider les apprenants non seulement à parler dans la langue cible, mais aussi à y acquérir des automatismes ?
Comment faire répéter plus - mais de façon ludique – pour faire acquérir des réflexes langagiers et les faire mémoriser en même temps ?
Cet atelier a pour but de montrer concrètement comment apporter plus d’interaction
dans un cours en proposant des activités interactives favorisant la mémorisation.
Il sera illustré par des exemples tirés de Voyages neu A1.

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Radka Lemmen, Meppen, VHS Meppen

Das Gesamtprogramm Sprache der Bundesregierung sieht eine Sprachförderung aus einem Guss vor: Deutsch-als-Zweitsprache-Unterricht, Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration sollen von Anfang an Hand in Hand gehen und enger als bisher verzahnt werden. Im Workshop stehen sprachliche Herausforderungen, didaktische Merkmale und thematische Schwerpunkte beim berufsbezogenen Deutschunterricht mit medizinischen Fachkräften und Pflegepersonal im Mittelpunkt.

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Malgorzata Müller, telc gGmbH

Mehrsprachige Menschen lernen anders. In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie Mehrsprachigkeit mit Lehr- und Lerntechniken im DaF-/DaZ-Unterricht einbinden und an die Lernerfahrungen Ihrer Teilnehmenden anknüpfen. So schaffen Sie einen einfacheren und intensiven Zugang zur deutschen Sprache.

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Claudia Pop, TestDaF–Institut

TestDaF–Teilnehmende steigern ihre Erfolgsaussichten für den TestDaF, wenn sie eine Vorbereitung erhalten, die sich an den Anforderungen und dem Aufgabenformat der Prüfungen orientiert.

Der Workshop wendet sich an DaF–Lehrkräfte. Wir vermitteln darin Hintergrundwissen zum TestDaF und didaktisches Know-how für Vorbereitungskurse. Lehrkräfte erfahren, welche Zielsetzung die Prüfungsaufgaben haben. Wir zeigen Übungen zur kompetenzorientierten Vorbereitung und Bearbeitungsstrategien für TestDaF–Teilnehmende.

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Swetlana W. Dominnik-Bindi, Jena, Landesnetzwerk IQ Thüringen

Es gibt online viele hilfreiche und spannende Lernangebote zum Deutschlernen. Für Lernende ist das eine gute Chance, nach dem Sprachkurs bzw. zusätzlich zum Sprachkurs weiterhin Deutsch zu lernen, um die Sprachkenntnisse kontinuierlich zu verbessern. Eine wichtige Voraussetzung für das Online-Lernen mit Websites und Apps ist aber, dass man gute Quellen kennt – attraktive Websites und interessante Apps, mit denen man gern lernt und die einen guten Input bieten. In der Schulung lernen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konkrete Online-Lernangebote kennen. Wir schauen uns gemeinsam ausgewählte Websites und Apps an.

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Tien Duc Nguyen, Elena Schmid, IQ - Netzwerk Sachsen-Anhalt

  • Was beinhaltet das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG)?
  • Welche praktische Bedeutung hat die Anerkennung?
  • Wie funktioniert das Anerkennungsverfahren?
  • Welche Behörden sind für das Anerkennungsverfahren zuständig?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, wenn keine Voll-, sondern nur Teilanerkennung, bescheinigt wird?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie im Workshop. Mit Beispielen aus der Praxis erläutert Nguyen Tien Duc, Projektleiter der Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung Sachsen-Anhalt Nord.  

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Dr. Angela Rustemeyer, Projektleiterin Rahmencurriculum und Kurskonzept für die abschlussorientierte Grundbildung im DVV

Alphabetisierungskurse wenden sich an Erwachsene, die gut deutsch sprechen, es aber nicht lesen und schreiben können. Oft sitzen Personen mit Deutsch als Erstsprache und Personen mit Deutsch als Zweitsprache im selben Kurs. Die Unterrichtsmaterialien zu den DVV-Rahmencurricula Lesen und Schreiben für Alphabetisierungskurse sollen für Menschen mit anderem sprachlichen Hintergrund ergänzt werden. In diesem Workshop sehen wir uns die Materialien zu den Rahmencurricula und die dazugehörige "Alpha-Kurzdiagnostik" an und fragen, was Lernende mit Deutsch als Zweitsprache zusätzlich brauchen.

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Claudia Bartholomeyczik, Berlin

Rollendistanz als Brücke zum Spracherwerb und zur Integration

Spiele und Spielsituationen motivieren, regen alle Sinne an, ermöglichen Rollendistanz und eröffnen Freiräume, den Lernweg mit zu gestalten. Sowohl Körper als auch Gefühlsleben sind einbezogen in den Lernprozess. Die Behaltensleistung kann sich durch Lernen in sozialer Interaktion, in Bewegung und vertrauterer Lernatmosphäre erhöhen.

Der dramapädagogische Workshop bietet einen Überblick über sprechintensive Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten in allen Phasen des Unterrichts: z.B. 'Eisbrecher' und Wachmacher; Wortschatzerwerb; Wiederholen von thematischen Inhalten; Festigung von Grammatik und Satzstrukturen; Impro-Spiele zum spontanen Sprechhandeln. Nicht zu vernachlässigender Gelingensfaktor für ein heimisch Werden in der Fremdsprache: freudiges Experimentieren mit Intonation, Rhythmus und Sprachmelodie.

Die Spiele erfordern wenig bis kein Material, sie brauchen aber ein Minimum an Platz und die Möglichkeit, mitunter über Zimmerlautstärke miteinander zu kommunizieren.

Bedeutung von Bewegung und Körperlichkeit zur "leib-haftigen" Sprachaneignung

"Wenn Fremdsprachige sich in einem wenig vertrauten sprachlichen Umfeld orientieren müssen, werden ihnen dabei die Vorstellungskraft und die Fähigkeit zu kreativen Einfällen (...) von grosser Hilfe sein. Diese regen zu neuartigen sprachlichen Kombinationen an. Sie fördern die Flexibilität und helfen zur Orientierung in einer fremden sprachlichen und kulturellen Umgebung. Ob und wie sich die Vorstellungskraft und die Fähigkeit zu Schöpfungen entwickeln und zum Ausdruck kommen können, hängt vom Grad der Unterstützung und vom Freiraum ab, den die Betroffenen dafür erhalten. Die Bereitstellung einer kreativen Lernumgebung wird auf alle Fälle sprachlernfördernd wirken. (...)"

 

"Der lockernde Umgang mit der theatralischen Distanzierung kann dazu beitragen, Ängste des Identitätsverlustes, des Fehlermachens, des "Daneben Seins" zu überwinden, mit der Rolle der Deutschsprachigen zu spielen und diese sogar zu geniessen. Denn durch das Theaterspiel wissen die Lernenden, dass sie die Person, die diese Sprache spricht, nicht sind, und gleichzeitig wissen sie auch, dass sie die Person, die diese Sprache spricht, sehr wohl sind." E. Tselikas (CH)

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Workshop Block IV - 15:00 - 16:30 Uhr

Brigitte Köper, Nürnberg, Hueber

Aktivieren Sie Ihre Teilnehmer – aktives Lernen bedeutet nicht nur mehr Spaß und bessere Gruppendynamik im Unterricht, sondern auch gesteigerte Effizienz im Lernen, da alle Lernertypen angesprochen werden!

In diesem lebhaften Workshop werden wir eine große Vielfalt von Methoden für den aktiven Unterricht kennenlernen und ausprobieren: Eisbrecher, Bilddiktat, Lernstationen, Einsatz von Videos und vieles mehr!

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Silvina Masa, Hamburg, Hueber

Impresiones es el nuevo manual de la editorial Hueber especialmente pensado para aprendientes de español en instituciones especializadas en la enseñanza de adultos. Impresiones es un manual moderno y comunicativo que ha sido diseñado siguiendo las directrices del Marco Europeo de Referencia para las Lenguas, así como los contenidos que recoge el Plan Curricular del Instituto Cervantes.

Impresiones ofrece...

  • un aprendizaje positivo y afectivo.
  • secuencias didácticas claras y fáciles de poner en práctica.
  • un enfoque orientado a la acción y que fomenta el intercambio entre los estudiantes.
  • temas interesantes y actividades motivadoras.
  • un acercamiento al mundo hispanohablante lleno de impresiones ricas y variadas.

En este taller haremos un recorrido por el concepto didáctico-metodológico del manual y hablaremos sobre los aspectos afectivos y emocionales que motivan a los alumnos en el aprendizaje del español a partir de ejemplos concretos de Impresiones. ¡Bienvenido a un viaje lleno de Impresiones! Lo esperamos.

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Dr. Eva-Maria Moerke, Berlin, Klett

  • Besonderheiten beim Schriftspracherwerb erwachsener Lerner in heterogenen Lerngruppen

  • Analytische und synthetische Leselehrmethoden - welche ist die richtige?

  • Förderung der phonologischen Bewusstheit als Voraussetzung für das richtige Hören und Sprechen

  • Von der grafischen Analyse und dem Erlernen der Buchstaben zum orthographischen Schreiben

  • Berücksichtigung des Spracherfahrungsansatzes Anhand vieler Beispiele aus den Klett-Lehrmaterialien „Von A-Z Alphabetisierungskurs“, „Alphamar“ und dem brandneuen „Projekt Alphabet“ für Zweitschriftlerner werden vielfältige Übungsformen für Alphabetisierungskurse vorgestellt und gemeinsam ausprobiert.

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Hendrik Nitz, Wolfsburg, Klett

In den letzten Jahren ist eine Vielzahl von neuen digitalen Medien erschienen. Mehr und mehr verschmelzen die klassischen Lehrbücher mit digitalen Zusatzangeboten, wie Augmented Reality, Vokabelpakete für phase 6, interaktive Tabletversionen und andere. Die Multimedia- und interaktiven Unterrichtsmaterialien sind ideale Ergänzungen zu den bestehenden Lehr- und Lernmitteln und bieten neue, zusätzliche Möglichkeiten des Spracherlernens und der Integration von selbsterstellten Medien oder Informationen aus dem Internet. Der Workshop stellt digitale Produkte vor und zeigt beispielhaft deren praktische Verwendung im Sprachenunterricht. Zusätzlich werden verschiedene Einstiegszenarien in diese Anwendungen vorgestellt, damit jede/r Dozent/-in ein innovatives Konzept für den Kurs entwickeln kann.

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Mechthild Jorgol, Landesverband der Volkshochschulen Sachsen-Anhalt

Welcher Dozent kennt Sie nicht, die vielen kleinen Zwischenfälle die sich, gerade in besonders heterogenen Gruppen, als Herausforderung im Unterricht präsentieren und bewältigt werden wollen. Nicht nur in russischen Adelskreisen, wie von Leo Tolstoi in seinem Roman „Krieg und Frieden“ beschrieben, entscheidet die wechselseitige Beeinflussung über Eskalation oder Harmonie.

Wir werden in diesem Workshop folgende Fragen beleuchten und Handlungsfelder sichtbarmachen.

Wie entstehen Konflikte im Unterricht und welche Möglichkeiten gibt es, Konflikte zu besänftigen? Ist es sinnvoll, Konflikte zu vermeiden oder können Sie auch bereichernd wirken? Welche Anforderungen stellt es an den Dozierenden?

Swetlana W. Dominnik-Bindi, Jena, Landesnetzwerk IQ Thüringen

Gelungene Kommunikation und erfolgreiches Lernen setzen gegenseitiges Verstehen voraus. Als Kursleiter/Kursleiterin sind Ihre Sprache und Ihr Sprachgebrauch vom Stimmeinsatz über Lexik und Sprachregister bis hin zur Satz- und Textkonstruktion von großer Bedeutung für Ihre Lerner - besonders wenn diese Deutsch als Zweitsprache haben. Für Sie als Kursleiter/Kursleiterin ist der reflektierte, flexible und an den Gesprächspartner angepasste Sprachgebrauch ein Ausdruck für Professionalität und kommunikative Kompetenz. Wenn Sie Ihren persönlichen Sprachgebrauch reflektieren und einen Einblick in konkrete sprachliche Werkzeuge gewinnen möchten, die Sie in Ihrem Unterricht einsetzen können, dann sind Sie herzlich zum Workshop "Sprachsensibel unterrichten, erfolgreich kommunizieren" eingeladen.

Der Workshop wendet sich an alle interessierten Kursleiter/Kursleiterinnen mit Interesse für kommunikative Prozesse im Unterricht sowie für die Weiterentwicklung der eigenen Sprachgebrauchskompetenz. Besonders angesprochen werden Kursleiter/Kursleiterinnen, die Menschen mit Migrationshintergrund unterrichten, z.B. im Rahmen von talentCAMPus, talentCAMPus-plus oder in Alphabetisierungskursen.

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Rob Dean, Pearson

Preparation-free, student-centred, age-adaptable, multi-sensory, multi-skilled, materials-free, highly versatile… do these describe the sort of classroom activities you like? If so, come and join us for a very practical and engaging selection of highly practical ways of adding a bit of spice to next Monday’s lesson (as well as Tuesday’s, Wednesday’s, Thursday’s and Friday’s…)

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Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutieren zum Thema "Was ist uns (Erwachsenen-) Bildung wert?

Moderation: Prof. Dr. Ulrich Klemm, Geschäftsführer Sächsischer Volkshochschulverband e.V.

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