Die Idee

Ansatzpunkt für das Projekt war der Wunsch, die Arbeit zwischen Elternhaus und Kindertagesstätte zu vertiefen. Die KITA sollte zu einem Ort der Begegnung und des Austausches werden. Auf dem kindlichen Bildungsweg wird die aktive Begleitung der Kinder durch ihre Eltern und deren verantwortungsvolle Mitwirkung immer wichtiger. Der Besuch der Kindertagesstätte ist der erste Schritt auf dem kindlichen Bildungsweg und bietet eine Möglichkeit Eltern von vorn herein in ein vertrauensvolles Miteinander zwischen Elternhaus und Bildungseinrichtung mitzunehmen. Wesentliche Voraussetzung dafür ist die Integration von zugewanderten Familien ebenso wie die Einbindung anderer gesellschaftlicher Minderheiten. Die Grundideen für das Projekt war die Suche nach individuellen Lösungsansätzen, welche in den beteiligten Einrichtungen mit eigenen Erfahrungswerten hinterlegt werden sollten.

Ziele

Der Gedanke Integration ganzheitlicher zu sehen und dabei alle sich in einer KITA  begegnenden Gruppen und Individuen zu vernetzen, stand im Vordergrund der Arbeit. Vielfalt kann Probleme bringen, aber sie bringt mit Sicherheit auch viele Chancen für alle Beteiligten. Von einander zu lernen ist im Zeitalter der Globalisierung wichtiger den je. Synergieeffekte und Ressourcen erkennen und nutzen lernen ist ein Prozess der Zeit, Geduld und Vertrauen braucht. Ziel im Projekt war deshalb in erster Linie eine vertrauensvolle, achtsame  Atmosphäre zu schaffen, aus der sich Toleranz und Verständnis entwickeln konnten. Auf diesem Weg sollten Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt werden und die Verantwortung für das gesunde Heranwachsen der Kinder in den Händen der Familien bleiben.

Die Familien konnten sich durch verschiedene Aktivitäten wie z.B.: in Elterncafés, gemeinsamen handwerklichen Aktivitäten, Spielen,   Informationsveranstaltungen und Familientagen für verschiedene Dinge sensibilisieren und ihre Kompetenzen weiter ausbauen.

In den Veranstaltungen wurden Hemmschwellen abgebaut, Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft.

Das Zusammenspiel von Eltern und ErzieherInnen kam vor allem der Entwicklung der Kinder zu Gute.

Laufzeit

Das Projekt lief in Jahresscheiben von 2008 bis 2011 mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen.

  • 2008 – Sensibilisierungsphase in den beteiligten Kinder-Eltern-Zentren
  • 2009 – Aufbauphase
  • 2010 – Vertiefungsphase
  • 2011 – Ausweitung und Stabilisierung der begonnenen Maßnahmen